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Multizentrische, retrospektive Studie zur prächirurgischen Epilepsiediagnostik und Therapie temporaler Meningoenzephalozelen

Status
Laufend
Koordination
Dr. Thomas Cloppenborg (Bethel)
Kontakt
Thomas Cloppenborg
[email protected]

Hintergrund

Temporale Meningoenzephalozelen werden im Rahmen der prächirurgischen Diagnostik als potentielle epileptogene Läsionen identifiziert. Die Ergebnisse der Diagnostik dienen zum Beleg ihrer Epileptogenizität. Unklar bleibt, welches operative Resektionsausmaß erforderlich ist, um Anfallsfreiheit zu erreichen.

Ziele

– Welchen diagnostischen Stellenwert hat die invasive EEG-Diagnostik zum Beleg der Epileptogenizität temporaler Meningoenzephalozelen?
– Welcher Zusammenhang besteht zwischen individuell angepasstem Resektionsausmaß und postoperativem Anfallsoutcome?
– Welche Prädiktionsfaktoren existieren für die erfolgreiche epilepsiechirurgische Therapie temporaler Meningoenzephalozelen?

Methoden

Multizentrische retrospektive Datenerhebung aus der prächirurgischen Epilepsiediagnostik. Dateneingabe über REDCap-Datenbank. Erfasste Variablen umfassen: Epilepsiebeginn, Anfallssemiologien, medikamentöses Therapieansprechen, komorbide Faktoren, Charakterisierung der MEZ in der Bildgebung (MRT, cCT, PET), Ergebnisse nicht-invasiver und invasiver EEG-Diagnostik, neuropsychologische Befunde, Resektionsausmaß, neuropathologische Befunde und operatives Outcome.

Teilnahme

Einschlusskriterien:
Patient:innen mit temporalen Meningoenzephalozelen, die im Rahmen einer prächirurgischen Epilepsiediagnostik untersucht wurden.

Ausschlusskriterien:
Keine.

Die Teilnahme steht Epilepsiezentren mit prächirurgischer Diagnostik offen.