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Drug Response Evaluation in Anti-seizure Medication Study

Status
Rekrutierung
Koordination
Dr. med. Johannes Lang (Rosenheim)
Kontakt
Dr. med. Johannes Lang
[email protected]

Hintergrund

Die Behandlung der Epilepsie basiert primär auf der pharmakologischen Unterdrückung epileptischer Anfälle. Rund zwei Drittel aller Patient:innen werden mit dem ersten gewählten Medikament anfallsfrei. Für die übrigen beginnt eine oft lange Suche nach einer wirksamen Alternative – bisher ohne geeignete prädiktive Marker. In Vorarbeiten konnte gezeigt werden, dass die Wirksamkeit von Levetiracetam, einem Inhibitor des SV2A-Proteins, anhand der Proteinexpression in peripheren mononukleären Blutzellen (PBMC) vorhergesagt werden kann. Zudem korreliert die LEV-Serumkonzentration invers mit der Häufigkeit interiktaler epileptiformer Entladungen (IED) im EEG.

Ziele

Kann die SV2A-Expression die Wirksamkeit von LEV und BRV auf epileptische Anfälle vorhersagen? Was ist der optimale expressionsspezifische Schwellenwert zur Therapiesteuerung? Welche genetischen Faktoren bestimmen die unterschiedlichen Expressionsniveaus? Kann die IED-Frequenzdynamik relativ zur Medikamenten-Serumkonzentration den Responder-Status unterscheiden?

Methoden

Multizentrische Kohortenstudie mit Erfassung klinischer Daten, strukturierter Anfallstagebücher, Blutproben (FACS und RT-qPCR der naiven CD8+ T-Zell-Ratio, Serumkonzentrationen) sowie EEG-Aufzeichnungen (Spike-Frequenz). Patient:innen auf LEV oder BRV oder mit geplanter Einstellung auf eines der Medikamente werden eingeschlossen.

Teilnahme

Teilnahme erfordert den Einschluss von Patient:innen gemäß den Studienkriterien.