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Cognition of Social Interaction in Movies

Status
Laufend
Koordination
Rebecca Johannessen (Klinik Lengg)
Kontakt
Rebecca Johannessen
[email protected]

Hintergrund

Personen mit Epilepsie sind häufig in der sozialen Kognition beeinträchtigt – sie haben Schwierigkeiten, Emotionen, Gedanken und Intentionen anderer Menschen zu interpretieren. Diese Beeinträchtigungen sind besonders belastend, da sie die subjektive Lebensqualität erheblich beeinflussen. Obwohl die soziale Kognition in der DSM-5 als einer der neurokognitiven Bereiche gelistet ist, wird sie bei Epilepsie-Patient:innen nur selten systematisch getestet. Ein Grund dafür: Bestehende Tests sind zu zeitintensiv oder mangeln an ökologischer Validität.

Ziele

Wie häufig und in welcher Form treten Beeinträchtigungen der sozialen Kognition bei verschiedenen Epilepsiearten auf? Ziel ist die Erstellung einer differenzierten Aufstellung der Häufigkeit sozialkognitiver Auffälligkeiten bei unterschiedlichen Epilepsieformen – über die bisher primär untersuchten Temporallappenepilepsien hinaus.

Methoden

Patient:innen werden im Rahmen der neuropsychologischen Diagnostik mit dem COSIMO-Testverfahren untersucht. Idealerweise werden zusätzlich MoCA- und IQ-Werte erhoben, um die allgemeinen kognitiven Fähigkeiten zu erfassen. Weitere Patienteninformationen werden gemäß dem EpiC-Register Minimal Dataset gesammelt.

Teilnahme

Eine Teilnahme am EpiC-Register vereinfacht die Beteiligung an COSIMO, da dort bereits alle nötigen Informationen erfasst werden. Teilnahmen außerhalb des EpiC-Registers können individuell besprochen werden.