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Cognition-based prediction of Mood outcome after Epilepsy Surgery

Status
Laufend
Koordination
Prof. Dr. Felix von Podewils (Greifswald), PD Dr. Birgitta Metternich (Freiburg), Dr. Philipp Honrath (Aachen)
Kontakt
PD Dr. Birgitta Metternich
[email protected]

Hintergrund

Doherty et al. (2021) identifizierten präoperative Faktoren, die das Risiko einer postoperativen affektiven Verschlechterung bei Temporallappenepilepsie beeinflussen: psychiatrische Vorgeschichte, Resektionsseite, Beziehungsstatus, Alter, kognitive Leistungsparameter und das Vorliegen kortikaler Dysplasien. Diese Faktoren wurden als Basis für einen Risikokalkulator entwickelt. COMES adaptiert dieses Modell für den deutschsprachigen Raum mit lokalen Besonderheiten und standardisierten Fragebögen (BDI-I/II, HADS).

Ziele

Inwieweit können präoperative kognitive, neurobiologische und psychosoziale Faktoren eine postoperative affektive Veränderung, insbesondere eine depressive Symptomatik, bei Patient:innen mit Temporallappenepilepsie nach epilepsiechirurgischer Resektion vorhersagen? Ziel ist die Entwicklung eines zentrenübergreifenden, praxisrelevanten Vorhersagemodells für den deutschsprachigen Raum.

Methoden

Multizentrische Beobachtungsstudie mit retrospektiver und prospektiver Erhebung von Routinedaten aus elektronischen Kranken- und neuropsychologischen Befundakten. Die 14 Studienzentren tragen Daten in eine zentrale REDCap-Datenbank ein, koordiniert von den Zentren Freiburg und Aachen. Erhoben werden neuropsychologische Daten, soziodemographische sowie medizinische Variablen. Das Studienende ist für den 31.12.2028 geplant.

Teilnahme

Die Teilnahme erfordert die Erfüllung der Einschlusskriterien und die Einwilligung der Patient:innen. Die Studie wird im Rahmen der regulären klinischen Routine durchgeführt.