Multizentrische, retrospektive Studie zur prächirurgischen Epilepsiediagnostik und Therapie temporaler Meningoenzephalozelen
Hintergrund
Ziele
– Welchen diagnostischen Stellenwert hat die invasive EEG-Diagnostik zum Beleg der Epileptogenizität temporaler Meningoenzephalozelen?
– Welcher Zusammenhang besteht zwischen individuell angepasstem Resektionsausmaß und postoperativem Anfallsoutcome?
– Welche Prädiktionsfaktoren existieren für die erfolgreiche epilepsiechirurgische Therapie temporaler Meningoenzephalozelen?
Methoden
Multizentrische retrospektive Datenerhebung aus der prächirurgischen Epilepsiediagnostik. Dateneingabe über REDCap-Datenbank. Erfasste Variablen umfassen: Epilepsiebeginn, Anfallssemiologien, medikamentöses Therapieansprechen, komorbide Faktoren, Charakterisierung der MEZ in der Bildgebung (MRT, cCT, PET), Ergebnisse nicht-invasiver und invasiver EEG-Diagnostik, neuropsychologische Befunde, Resektionsausmaß, neuropathologische Befunde und operatives Outcome.
Teilnahme
Einschlusskriterien:
Patient:innen mit temporalen Meningoenzephalozelen, die im Rahmen einer prächirurgischen Epilepsiediagnostik untersucht wurden.
Ausschlusskriterien:
Keine.
Die Teilnahme steht Epilepsiezentren mit prächirurgischer Diagnostik offen.