← Zurück zur Projektübersicht

Psychosoziale Risikofaktoren bei Epilepsie früh erkennen

Status
Konzept
Koordination
Ev. Krankenhaus Alsterdorf (EKA), Hamburg, Epileptologie, Dr. Katja Brückner / Universitätskrankenhaus Hamburg-Eppendorf (UKE), Medizinische Psychologie, Prof. Martin Härter
Kontakt
Dr. Katja Brückner
[email protected]

Hintergrund

Trotz Behandlung leiden bis zu 37 % der Patient:innen mit Epilepsie weiterhin unter epileptischen Anfällen. Psychosoziale Belastungen können dabei in Wechselwirkung mit der Anfallshäufigkeit zu einer erhöhten Vulnerabilität beitragen. Unerkannte psychosoziale Problemlagen erhöhen zudem das Risiko sozialer Desintegration und einer weiteren Verschlechterung des Gesundheitszustands.

Ziele

Ziel der ARisE-Studie ist die frühzeitige Prävention ungünstiger Krankheitsverläufe und von Teilhabeproblemen durch eine geregelte Zuführung zu geeigneten Behandlungsangeboten. Dafür soll ein praxistaugliches, ökonomisches und ICF-orientiertes Assessment entwickelt werden, mit dem psychosoziale Risikofaktoren bei Patient:innen mit Epilepsie früh erkannt werden können.

Methoden

Die Studie befindet sich aktuell in der Konzeptionsphase. Geplant ist die Entwicklung und Evaluation eines ICF-orientierten Assessments psychosozialer Risikofaktoren für ungünstige Krankheitsverläufe bei Patient:innen mit Epilepsie.

Teilnahme

Teilnahmevoraussetzungen sind aktuell noch nicht definiert. Interessierte Zentren und Kooperationspartner:innen können sich bei der Projektkoordination melden, um sich über den aktuellen Stand und mögliche Formen der Mitarbeit zu informieren.

Vignette